Infos

The Last Order ist ohne jegliche finanzielle Unterstützung entstanden – weder öffentliche Fördermittel noch Sponsorengelder oder Crowdfunding wurden für das Projekt herangezogen.
Die jahrelange Erfahrung der Filmemacher/innen und Darsteller/innen vor und hinter dem Tresen hat das Projekt maßgeblich beeinflußt. Hauptdarsteller Jan Lemke führt auch im echten Leben eine Bar, und auch Hauptdarstellerin Anne von Keller hat viele Jahre Erfahrung als Barfrau. Die Filmemacherinnen haben ebenfalls lange in Bars ihr Geld verdient, durch Tresenarbeit wurde die Finanzierung des No(!)-Budget Projekts erst möglich.
Als sozialer Raum und als Drehort war die Bar Dreh- und Angelpunkt der Serie: 7 Episoden spielen im Gastraum des Circus Lemke in Neukölln, den es uns zum Drehen zur Verfügung gestellt hat. Auf gut 50 Quadratmetern haben wir uns für fast 30 Tage hinter abgedunkelten Fenstern eingesperrt, täglich ab 7 Uhr morgens bis 17 Uhr abends, wenn die Kerzen angezündet und die Rolladen hochgekurbelt wurden, und der Ausschank wieder begann – manchmal bis wir am nächsten Morgen wieder mit dem Aufbau begannen. Während draußen der Frühling in vollem Gange war, haben wir bei Kerzenlicht den Bierdunst der Nacht eingeatmet. Freunde und Familienmitglieder haben mittags für uns gekocht, wenn der Blutzuckerspiegel in den Keller ging. Aus Platz- und Ressourcenmangel haben wir mit einem winzigen Team gearbeitet: Für Kamera, Licht, Regie, Produktion, Requisite, gelegentlich für den Ton und des öfteren für das Catering waren wir zu zweit verantwortlich. Maske und Kostüm brachten die Schauspieler selbst mit ein.
Ohne den unermüdlichen und kreativen Einsatz der Schauspieler/innen, der Tonleute, zahlreicher Freunde und weiterer Helfer nicht realisiert werden können. Diese Hilfe zu erbitten, ohne eine finanzielle Gegenleistung anbieten zu können, ist für uns nicht selbstverständlich. Umso schöner ist es zu erleben, dass diejenigen, die sich uns angeschlossen haben, dieses Projekt mit Begeisterung tragen und es zu ihrem eigenen gemacht haben. Dafür sind wir unendlich dankbar und freuen uns sehr darüber.
Unvermeidliche Ausgaben wie Teamverpflegung, Requisiten und Technikmiete hat   falscherfilm.org aus Eigenmitteln finanziert. Bei unseren Sponsoren bedanken wir uns für Unterstützung in Form von Getränken, Ermäßigungen und Kostümleihgaben!